Willkommen

Willkommen

 

"Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Wie könnten wir das Licht erblicken?
Lebt' nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
Wie könnt Göttliches uns entzücken?
"

                         Johann Wolfgang v. Goethe

 

 
Eine zunehmende Disharmonie des Menschen mit sich selbst und seiner Umwelt kennzeichnet unsere globale Situation: Permanente Kriege im Namen von Humanität, Freiheit und Sicherheit erzeugen eine endlose Spirale von Gewalt und Rache ("Krieg gegen den Terror", "Kampf der Kulturen"); Eine egoistische, verantwortungslose, der Kapitalrendite geopferte Zerstörung der Natur entzieht unseren Kindern die Lebensgrundlagen (die der menschlichen Gier geschuldete Abkopplung von den natürlichen Ökosystemen sorgt für das sechste Massensterben der Erdgeschichte, das mittlerweile 25 Prozent der Tierarten bedroht); Eine respektlose, nicht mehr zu tolerierende, ungerechte Verteilung der Ressourcen schürt Neid und Hass der armen Länder gegenüber der sogenannten modernen Zivilisation (eine winzige Minderheit von 1 Prozent verfügt über 99 Prozent des weltweiten Vermögens mit steigender Tendenz; und alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren auf diesem Planeten, pro Tag 17000!); Und Ersatzreligionen und Götzen (Materialismus, Genusssucht, Gier, Geld, …) machen uns nicht freier, führen uns tiefer in eine Sinnkrise und beschleunigen den Verfall der moralischen Werte (skrupelloser werdende Gesellschaft). So sind wir scheinbar ohnmächtig wirkende Mitspieler, die angsterfüllt zusehen wie unsere Welt, unser Leben, unsere Zukunft im Wesentlichen von einer elitären Machtstruktur nach dem Prinzip der Notwendigkeit (der Zweck heiligt die Mittel) geprägt werden, um deren Ziele voranzutreiben. Die vedischen Schriften sprechen treffend vom Kali-Yuga, dem vierten, dunklen Zeitalter.
 
Spirituell betrachtet ist es der spaltende Geist der vorherrschenden dualistischen (absolute Zweiheit) Weltbilder des Atheismus (Materialismus) und des Monotheismus. Die der Natur innewohnende Gott-Mutter verdrängt und gefangen in der Gott-Teufel-Dualität erheben die vom Patriarchat installierten Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam) einen Monopolanspruch für ihren einzigen Gott. Die Andersgläubigen, Ungläubigen, Bösen müssen und dürfen mit allen Mitteln bekehrt werden. Dieser monistische Geist (Streben nach der abstrakten Einheit durch die Beseitigung des Gegengottes, der Gegenkräfte) zeigt sich in vielen Bereichen des Lebens anhand der Bekämpfung von Symptomen, sei es in der Weltpolitik (Friede durch den Kampf gegen den Terror) oder der Medizin (Gesundheit erreiche man durch das Bekämpfen von Krankheiten). Die Dogmen der altkirchlichen Konzile des 4. und 5. Jahrhunderts (Trennung der göttlichen Dreieinheit in drei Personen (Trinitätslehre) und Zerteilung Christus' in zwei Naturen (eine göttliche und eine menschliche)), das Versagen der Philosophie, das Leib-Seele-Problem zu lösen sowie die im 17. Jahrhundert beschlossene Beschränkung der Naturwissenschaft auf das Berechenbare und Quantifizierbare - die Verneinung der 'Lebenskraft' machte das Leben offensichtlich 'lebensgefährlich' -, führte letztlich zur Vorherrschaft des Materialismus (initiiert durch unfähige Philosophen, nicht durch die in den Tiefen der Schöpfung Gott erkennende großen Naturwissenschaftler), wonach der Geist, das Bewusstsein nur eine Funktion des Gehirns, der Materie ist, und alles Sein von Materie-immanenten, erbarmungslosen Naturgesetzen beherrscht wird. Gott als abstrakte Energie - ohne Bewusstsein, Liebe und Willen. In der Konsequenz sind Materie, Erde und Mensch ohne höheren Sinn und Zweck, und können gnadenlos ausgebeutet und vernichtet werden. Aus dem biblischen 'Macht euch die Erde untertan' (Gen 1,28) - richtig interpretiert 'dient die materielle Schöpfung der Entwicklung des Menschen, der wiederum als Verwalter und Hirte (nicht Besitzer und Herrscher) Verantwortung für sie trägt' - wurde ein technischer Machbarkeitswahn (Besser-machen-als-die-Natur, gipfelnd im Transhumanismus, dem Übergang vom Mensch zur Maschine - sprich der Verdrängung des Lebendigen, dem Sieg der abgefallenen Materie über den Geist, der offensichtlichen Erhebung Luzifers über Gott), der uns an den Rand des sozioökologischen Kollaps’ geführt hat. Und die verlorene Vision eines unendlichen Gottes, des ewigen Lebens projizieren wir in ein grenzenloses Wachstum, und vergessen dabei, dass die Erde endlich ist. Diese einseitig materialistische, einen höheren Sinn verneinende Weltsicht ist intelligenten und bewussten Wesen unwürdig. - Wir brauchen eine 'Sinnflut'!
 
Die sogenannten Krisen sind Symptom eines kranken Planeten und Botschaft einer notwendigen Veränderung zugleich (die aktuellen Finanzierungsschwierigkeiten der Systeme offenbaren im Grunde ihr Nicht-Funktionieren). Weder durch Appelle an die Vernunft oder den guten Willen und auch nicht durch Revolution und Gewalt, sondern allein durch eine tiefgreifende Bewusstseinsänderung können wir wieder ins kollektive Gleichgewicht zurück finden. Einem notwendigen Wandel der äußeren Strukturen muss eine innere Transformation vorausgehen - beginnend bei jedem Einzelnen. Wir sollten beim Anblick der Erde einsehen, wie grotesk unser derzeitiges kriegerisches und umweltzerstörendes Verhalten ist. Ziehen wir in das Schlachtfeld 'Kurukshetra' in uns - in den Kampf zwischen dem äußeren Ego (Arjuna) und unserer inneren wahren Natur (Krishna der Wagenlenker). Wir können nur noch wachsen durchs kleiner werden, können reicher werden nur noch durchs Geben. Unsere Wahrnehmung muss sich vom Mensch zur Menschheit erweitern. Wir brauchen die Erde, und die Schöpfung braucht uns - wir sind ihr Sinn und das Ziel.
 
Wir befinden uns aktuell in einem Paradigmenwechsel, sichtbar an den inneren (geistig-religiös-philosophischen und wissenschaftlichen) und äußeren (sozialen, politischen, wirtschaftlichen und ökologischen) Turbulenzen - die größte geistige Finsternis steht uns noch bevor, sollten wir der elitär-initiierten 'Ordnung aus dem Chaos' nicht durch einen planetaren Bewusstseinswandel zuvorkommen, der jedoch aufgrund unserer Passivität eines besonderen Initialereignisses bedarf -, den Geburtswehen der neuen Welt, die aus der 'schöpferischen Zerstörung' der alten Welt herauswächst. Wir sollten den Bestattern des alten Systems dankbar sein, denn im Auflösungsprozess liegt der kreative Keim des Neuen. Die vedischen Schriften und auch die indigenen Völker Amerikas sprechen vom Ende kosmischer Zyklen und dem Übergang in ein neues Zeitalter, zur fünften Welt. In diesem kosmischen Prozess werden wir die Weltbilder des Atheismus und Monotheismus überwinden und uns auf einer höheren (integralen) Bewusstseinsstufe wieder ganzheitlich wahrnehmen. Die Menschen werden sich ihrer spirituellen Natur und geistigen Herkunft (Lichtwesen und Kinder Gottes) wieder bewusst, d. h. ihr innerstes Wissen freilegen, und Klarheit über den Sinn ihres Lebens und die persönliche Berufung bekommen. Die Überwindung der beiden Einseitigkeiten der vorherrschenden Weltbilder kann als Theismus bezeichnet werden: die lebendige Ganzheit, die ewige unteilbare allumfassende Einheit Gottes und aller Teile Gottes. Das theistische Gottesbewusstsein basiert auf der Erkenntnis des einen absoluten (statt einzigen) Gottes, des Urgrunds, der rational schwer fassbar ist, im Glauben vage bleibt, sich uns jedoch als Göttlichkeit in der Schöpfung offenbart, wenn wir in unser Innerstes gehen und beginnen die Welt mit dem Herzen zu sehen.
 
Letztlich ist jedes Weltbild ein Glaubenssystem, basierend auf Dogmen (Religionen des Monotheismus) und Axiomen (materialistische Wissenschaft), das die Realität auf Grund der herrschenden Bewusstseinsausrichtung entsprechend interpretiert. Wir sehen, was wir glauben! Der Theismus (ganzheitliche Spiritualität) bildet die Grundlage für eine 'ganzheitliche Wissenschaft vom Leben', die die materiellen (relativen) und spirituellen (absoluten) Aspekte der Realität gleichwertig betrachtet. Göttliche Offenbarungen, mystische Selbsterfahrung und spirituell-wissenschaftliche Erkenntnisse sind parallele Wege zur absoluten Wahrheit. Die Heimsche Theorie gibt uns mit dem 12-dimensionalen Weltbild - wonach die höheren geistig-informatorischen (absoluten) Dimensionen die niedrigeren physikalisch-energetischen (relativen) steuern und beleben - ein mathematisch-physikalisch und philosophisch sinnig interpretierbares Erklärungsmodell, die teils Jahrtausende alten spirituell-religiösen Weisheiten mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaften in Einklang zu bringen, scheinbare Gegensätze wieder zu vereinen.
 
Wir sind mit Gott verbunden, und somit mit allem was ist verbunden - unser Leben hat einen höheren Sinn. Die Erkenntnis der göttlichen (spirituellen) Einheit jenseits der materiellen Dualität ist die Grundlage für eine absolute Ethik, deren moralische Richtlinien in den Prinzipien Ehrlichkeit (Wahrheit), Eigenverantwortung (Freiheit) und gegenseitigem Respekt (Gerechtigkeit) gründen, und als Orientierung und Wertesystem für ein harmonisches Miteinander dienen. Die unendlich erscheinende materielle Schöpfung in Form des Weltenmensch (die aus unzähligen Universen bestehende Metastruktur in Gestalt eines Menschen) ist eine zusätzliche Motivation für eine absolute (nicht willkürliche) Ethik, da alles Relative im Absoluten enthalten ist. Bei der 'Betrachtung' des Weltenmensch sollte uns die Tragweite der Verantwortung und des Respekts gegenüber Menschen, Tiere, Natur und All endgültig klar werden. Wir hinterlassen, analog einem Elementarteilchen in unserem Körper, eine materielle und spirituelle Spur in der Schöpfung.
 
Eine neue Welt ist notwendig und möglich - wir haben die Macht dazu! Das absolute Gottesbewusstsein, der Glaube an den einen Gott, ist das Verständnis des gemeinsamen Zieles aller verschiedenen Wege (Religionen, Weltbilder) zu Gott. Und in dem wir Eigenverantwortung fordern und übernehmen, werden wir frei gegenüber allen manipulierenden (Mensch als schwaches orientierungsloses Wesen braucht Ordnung und Führung) und Angst einflößenden (Zorn Gottes, Erbsünde) weltlichen Mächte, denen damit die Energiequelle (leben auf Kosten anderer) ihrer Existenz entzogen wird. Im neuen, anbrechenden Zeitalter lösen sich damit die Schatten werfenden Mächte mehr und mehr auf, und das Licht gewinnt in der Welt die Oberhand. Gott (= Jesus) ist vor 2000 Jahren 'herabgestiegen' in die verdichtete Welt um uns den Weg zu zeigen, auf dem die Liebe die Dunkelheit überwindet, und sich die Menschheit von ihrer Sünde - der einseitigen Getrenntheit von Gott, folglich die Quelle unserer Unvollkommenheit und des Bösen in der Welt - befreien wird (die Erlösung besteht in Jesu Lehre und Menschwerdung). Die gesamte materielle Schöpfung ist ein Heilungsprozess, dem Gott (= Jesus) am kosmischen Wendepunkt durch die Menschwerdung (Erlösung), Kreuzigung (Erniedrigung und Lösung der Materie) und Auferstehung (Sieg des Geist Gottes über den Tod) einen göttlichen Impuls gab: "Ich habe euch eine Tür geöffnet, die keiner mehr zuschließen kann" (Offb 3,8) - der Ursprung der aktuellen Transformation, der Heilung (ganz werden, vollkommen werden), also der Wiederverbindung mit dem Göttlichen in uns.
 
Ein theistisches Bewusstsein ist die Basis für ein ganzheitliches Weltbild, das unsere geistigen (Gedanken, also Informationen) und materiellen Taten prägt, und wir in der Konsequenz eine harmonischere Realität formen werden - im Einklang mit uns selbst und der Schöpfung.

Weltherz
versucht mit der Verbreitung des theistischen Weltbildes an dem notwendigen Bewusstseinswandel und damit am Aufbau einer integralen Gesellschaftsordnung beizutragen.

 

Theistisches Bewusstsein - Basis eines ganzheitlichen Weltbildes