Institut

Wissenschaft und Spiritualität neu verbinden

Weltherz ist ein unabhängiges Metaphysik-Institut, das sich mit grundlegenden Fragen über Mensch, Leben und Wirklichkeit beschäftigt.

Was ist Bewusstsein?

Ist die materielle Welt die ganze Wirklichkeit?

Welche Beziehung könnte zwischen Materie, Leben, Bewusstsein und Geist bestehen?

Und welche Konsequenzen ergeben sich aus unserem Weltbild für die Art, wie wir leben und unsere Zukunft gestalten?

Diese Fragen berühren Naturwissenschaft und Philosophie ebenso wie Metaphysik und Spiritualität.

Weltherz möchte zwischen diesen Erkenntniswegen Brücken bauen.

Nicht indem ihre Unterschiede verwischt werden.

Sondern indem wir dort weiterfragen, wo die Grenzen unseres gegenwärtigen Wissens sichtbar werden.

Der Turm der Erkenntnis bleibt nach oben offen.

Warum Metaphysik?

Naturwissenschaft untersucht die beobachtbare und messbare Welt.

Ihre Erkenntnisse haben unser Verständnis des Universums, der Materie und des Lebens grundlegend verändert.

Doch nicht jede Frage lässt sich allein mit naturwissenschaftlichen Methoden beantworten.

Was bedeutet es, bewusst zu sein?

Was ist der Mensch?

Gibt es einen Sinn des Lebens?

Warum existiert überhaupt etwas und nicht nichts?

Besitzt die Wirklichkeit einen geistigen Ursprung?

Solche Fragen führen in den Bereich der Philosophie und Metaphysik.

Metaphysik beginnt dort, wo wir nach den grundlegenden Voraussetzungen und dem Wesen der Wirklichkeit fragen.

Weltherz versteht sie dabei nicht als Ersatz für Naturwissenschaft.

Metaphysik soll wissenschaftliche Erkenntnis nicht verdrängen, sondern den Erkenntnishorizont erweitern.

Forschung & Erkenntnis

Weltherz verwendet den Begriff Forschung in einem erweiterten Sinn.

Im Mittelpunkt steht nicht die experimentelle Grundlagenforschung eines naturwissenschaftlichen Forschungsinstituts. Weltherz betreibt vielmehr interdisziplinäre Erkenntnisarbeit.

Dazu gehört die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Theorien und Forschungsergebnissen ebenso wie mit philosophischen Positionen, metaphysischen Modellen, historischen Quellen und spirituellen Erfahrungsberichten.

Von besonderem Interesse sind dabei jene Grenzbereiche, in denen grundlegende Fragen noch offen sind:

das Wesen des Bewusstseins,

die Beziehung zwischen Geist und Materie,

die besonderen Eigenschaften lebendiger Systeme,

die Struktur und der Ursprung des Kosmos,

außergewöhnliche menschliche Erfahrungen

und die Frage nach einer möglichen geistigen Dimension der Wirklichkeit.

Dabei ist eine Unterscheidung entscheidend:

Was wissen wir?
Was können wir begründet vermuten?
Und was bleibt eine metaphysische oder spirituelle Deutung?

Weltherz möchte diese Ebenen möglichst klar auseinanderhalten.

Denn Offenheit gegenüber dem Unbekannten bedeutet nicht, jede Behauptung für wahr zu halten.

Wissen – Bewusstsein – Verbindung

Erkenntnis ist für Weltherz jedoch mehr als die Ansammlung von Informationen.

Wissen verändert den Menschen erst dann grundlegend, wenn es in Beziehung zu seinem eigenen Leben tritt.

Deshalb verbindet Weltherz drei Ebenen:

Wissen hilft uns, die Welt zu verstehen.

Bewusstsein ermöglicht uns, über das Erkannte und über uns selbst nachzudenken.

Verbindung stellt die Frage, wie wir uns zu anderen Menschen, zur Natur und zu einem möglichen geistigen Ursprung des Lebens in Beziehung setzen.

Diese drei Ebenen gehören zusammen.

Wissen ohne Bewusstsein kann zu bloßer technischer Macht werden.

Bewusstsein ohne Wissen kann sich in Vorstellungen verlieren.

Und Spiritualität ohne kritische Erkenntnis kann in Glaubensgewissheiten erstarren.

Weltherz sucht deshalb eine Verbindung von Wissen, innerer Erfahrung und verantwortlichem Handeln.

Wissenschaft und Spiritualität

Wissenschaft und Spiritualität werden häufig als Gegensätze betrachtet.

Weltherz sieht darin zwei unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit.

Wissenschaft fragt nach Beobachtbarkeit, Gesetzmäßigkeiten und nachvollziehbaren Erklärungen.

Spiritualität richtet den Blick stärker auf innere Erfahrung, Sinn, Verbundenheit und die Beziehung des Menschen zu einer möglichen transzendenten Wirklichkeit.

Beide Bereiche besitzen unterschiedliche Methoden und unterschiedliche Grenzen.

Sie sollten deshalb nicht vorschnell miteinander vermischt werden.

Aber sie können miteinander ins Gespräch gebracht werden.

Wissenschaft braucht keine Spiritualität, um Wissenschaft zu sein.
Spiritualität braucht keine wissenschaftliche Etikettierung, um für einen Menschen bedeutsam zu sein.

Gerade aus dieser Unterscheidung kann ein ehrlicher Dialog entstehen.

Ein ganzheitliches Weltbild

Aus dieser Suche entwickelt Weltherz ein ganzheitliches Weltbild.

Es versteht sich nicht als abgeschlossenes Lehrgebäude.

Es ist der Versuch, unterschiedliche Erkenntnisse und Erfahrungen in einen größeren Zusammenhang zu stellen.

Dabei spielen Fragen nach Materie und Geist, Leben und Bewusstsein, Herkunft und Bestimmung des Menschen ebenso eine Rolle wie die Gedanken von Forschern und Persönlichkeiten, die über die Grenzen etablierter Weltbilder hinausgedacht haben.

Zu ihnen gehört insbesondere der Physiker Burkhard Heim, dessen Versuch einer erweiterten Beschreibung der Wirklichkeit für Weltherz eine wichtige Inspiration darstellt.

Doch auch hier gilt:

Ein Modell ist nicht die Wirklichkeit.

Es ist ein Versuch, Wirklichkeit zu verstehen.

Deshalb bleibt das ganzheitliche Weltbild offen für Weiterentwicklung, Kritik und neue Erkenntnisse.

Erkenntnis braucht Freiheit

Weltherz ist keiner politischen Partei, Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsorganisation verpflichtet.

Diese Unabhängigkeit gehört zum Selbstverständnis des Instituts.

Erkenntnis braucht die Freiheit, Fragen stellen zu dürfen.

Auch unbequeme Fragen.

Auch Fragen, auf die es noch keine Antworten gibt.

Gleichzeitig braucht Erkenntnis die Bereitschaft, eigene Überzeugungen zu überprüfen.

Offenheit bedeutet für Weltherz deshalb nicht Beliebigkeit.

Eine Behauptung wird nicht dadurch wahr, dass sie spirituell klingt.

Und eine Möglichkeit wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass sie unserem gegenwärtigen Weltbild widerspricht.

Entscheidend bleibt die Bereitschaft zu prüfen, zu unterscheiden und weiterzufragen.

Vom Erkennen zum Leben

Weltherz möchte jedoch nicht bei theoretischen Fragen stehen bleiben.

Denn jedes Weltbild hat Folgen.

Wenn wir den Menschen ausschließlich als biologischen Organismus betrachten, entsteht daraus ein anderes Selbstverständnis, als wenn wir ihn zugleich als bewusstes und möglicherweise geistiges Wesen verstehen.

Wenn wir Natur ausschließlich als Ressource betrachten, handeln wir anders, als wenn wir uns als Teil einer Gemeinschaft des Lebens begreifen.

Und wenn wir andere Menschen vor allem als Konkurrenten wahrnehmen, entsteht eine andere Gesellschaft, als wenn wir Verbundenheit und gegenseitige Verantwortung als wesentliche menschliche Fähigkeiten verstehen.

Deshalb führt die Frage nach der Wirklichkeit schließlich zur Frage:

Wie wollen wir leben?

Hier verbindet sich die Erkenntnisarbeit des Instituts mit der Großen Erinnerung und der Vision einer Eden-Kultur.

Die Aufgabe von Weltherz

Weltherz möchte einen Erkenntnisraum schaffen.

Einen Raum für Menschen, die wissenschaftliches Denken schätzen und dennoch offen für die großen metaphysischen Fragen des Lebens sind.

Einen Raum, in dem Spiritualität nicht blinder Glaube sein muss.

Und Wissenschaft nicht zum abgeschlossenen Weltbild wird.

Einen Raum für Fragen nach Materie und Geist.

Nach Leben und Bewusstsein.

Nach Gott und Mensch.

Nach Freiheit und Verantwortung.

Nach unserer Herkunft und unserer Zukunft.

Nicht alle diese Fragen werden sich abschließend beantworten lassen.

Aber vielleicht besteht Erkenntnis nicht nur darin, Antworten zu besitzen.

Vielleicht beginnt sie bereits damit, die richtigen Fragen wieder stellen zu dürfen.

Weltherz möchte Wissenschaft und Spiritualität neu verbinden – nicht durch die Vermischung ihrer Methoden, sondern durch einen offenen Dialog über die Wirklichkeit als Ganzes.
Wissen. Bewusstsein. Verbindung.
Vom Erkennen zum Leben.